Deutsche Funkturm GmbH

SAP-Systeme, Cognos, Bestands & Informationssystem (BIS) und Archiv
Kunde

Deutsche Funkturm GmbH

Ziel

Migration der IT-Systeme auf eine neue, leistungsfähigere Server-Plattform inklusive mehrerer Upgrades von Applikationen auf aktuelle Versionsstände.

Applikationen/Systeme

SAP ERP, SAP BW, Oracle Dataware House, Cognos, Bestands & Informationssystem (BIS), Archiv „Imagemaster“.

Projekt

Betrieb der IT-Systeme zum Teil als Hochverfügbarkeitslösungen im Rechenzentrum der OS.

Der Kunde
Deutsche Funkturm

Die Deutsche Funkturm ist ein Teil der Deutschen Telekom Gruppe. In ihr hat die Deutsche Telekom ihre Aktivitäten rund um Funkstandorte gebündelt.

Mit über 600 Mitarbeitern akquiriert, plant, realisiert, betreibt und vermarktet die Deutsche Funkturm bundesweit ein Portfolio von mehr als 20.000 Funkstandorten für Mobilfunk, Richtfunk und Rundfunk.

Die Deutsche Funkturm ist mit 10 Regionalvertretungen flächendeckend in Deutschland vertreten. Der Sitz der Zentrale ist Münster.

Weiter Informationen zur Deutschen Funkturm unter www.dfmg.de

Die Herausforderung

Auf Grund des kontinuierlichen Wachstums des Unternehmens und der damit wachsenden Anforderungen an die IT bestand die Notwendigkeit, die bisherigen Systeme durch leistungsfähigere und skalierbare Systeme abzulösen. Eine Reihe von Individualapplikationen galt es dabei auf eine neue Plattform zu migrieren. Das betraf nicht nur die Applikationen an sich, sondern ebenfalls die darunterliegenden Middleware Programme, die zukünftig ebenfalls mit aktuellen Versionsständen verwendet werden sollten. Der intensive Datenaustausch zwischen den verschiedenen Applikationen erforderte eine möglichst gleichzeitige Migration aller Systeme auf die neue IT-Plattform.

Für dieses Vorhaben wurde ein IT-Partner gesucht, der individuell auf die Anforderungen eingehen und einen stabilen Betrieb gemäß der konzerninternen Sicherheitsrichtlinien gewährleisten kann.

Die Lösung

In Form eines Pilotprojektes wurden die als kritisch eingestuften Individualapplikationen schrittweise auf die neue Plattform mit den aktuellen Versionsständen der Middleware Programme migriert. Mit diesem Pilotprojekt erfolgte der Nachweis für die Lauffähigkeit ausgewählter Mastersysteme. Die detaillierte Projektplanung zur Migration basierte auf breiten Erfahrungswerten sowohl aus dem Pilotprojekt, als auch vorangegangenen Projekten, so dass ein reibungsloser und termingerechter Start der Produktion erfolgte.

Um den unterschiedlichen Ressourcenanforderungen der Applikationen gerecht zu werden, wurde die Hardware so partitioniert, dass eine dynamische Lastverteilung zur Laufzeit erfolgen kann. Hochverfügbarkeitsmechanismen, sowohl auf Betriebssystem-, als auch Datenbankebene sichern die kontinuierliche Verfügbarkeit kritischer Applikationen ab. Um den geforderten Aufbewahrungsfristen geschäftsspezifischer Dokumente gerecht zu werden, erfolgt die Archivierung auf Langzeitspeichern.

Parallel zu allen Produktivsystemen betreibt die operational services GmbH & Co. KG (OS) auch die Test- und Entwicklungssysteme. Diese sind auf separaten Server-Partitionen zur Verfügung gestellt. Die ITLandschaft umfasst insgesamt ca. zwanzig Systeme.

Die für die Applikationsentwicklung und -betreuung der Individualapplikationen notwendigen weiteren IT-Unternehmen wurden ins Projekt integriert und in die Support-Prozess-Kette aufgenommen.

Der Nutzen

Trotz der Vielfältigkeit der Applikationen und deren unterschiedlichen Systemanforderungen laufen alle zentralen Dienste, angefangen von Infrastrukturleistungen über die Betriebssystem-/Datenbankadministration bis hin zur SAP-Basis Betreuung in einer Hand. Die Supportprozesse werden über Partner hinweg koordiniert. Zentrale Tools werden mitgenutzt, um die Durchgängigkeit von Changes und die Nachweisbarkeit gegenüber der Konzern- IT-Security zu gewährleisten. Diese Changes können Erweiterungen, Änderungen und Zusatzleistungen beinhalten.

Die Deutsche Funkturm kann sich somit auf ihre Geschäftsthemen konzentrieren und hat auf Basis der definierten Service Level Agreements einen stabilen Betrieb zur Verfügung. Die Skalierbarkeit der Systeme ist aufgrund der gewählten Architektur gewährleistet. Damit können Wachstumspotentiale kurzfristig umgesetzt werden.

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